Die allerersten Passagiere des legendären Luxuszugs „Orient Express“ reisten 1883 von Paris über Wien und Budapest bis nach Giurgiu im Süden Rumäniens, von wo aus eine Anschlussverbindung nach Konstantinopel (heutiges Istanbul) bestand. Nach dem Ersten Weltkrieg schaffte der sogenannte Simplon-Orient-Express über Mailand und Belgrad eine weitere wichtige Verbindung zwischen Paris und Istanbul. Ab 1977 beschränkte sich der Anbieter auf immer kürzere Strecken: Ging es anfangs noch bis nach Bukarest, konnten Reisende bald nur noch nach Wien fahren. In seinen letzten Jahren verkehrte der Orient Express zwischen Straßburg und Wien. Nachdem der Zug 126 Jahre lang durch Europa gefahren war, stellte man die fahrplanmäßige Zugverbindung 2009 endgültig ein.

So fühlt sich eine Zeitreise auf Gleisen an

Wer heutzutage in den Genuss der sagenumwobenen Zugfahrt kommen möchte, muss ein Ticket für den „Venice Simplon Orient Express“ ergattern. Dabei handelt es sich um einen reinen Touristikzug, der aus 16 original restaurierten Waggons (drei Speise-, ein Bar- und 12 Schlafwagen) der Baujahre 1926 bis 1931 sowie einigen zwischengeschalteten, moderneren Waggons besteht. Sein Debüt hatte er bereits 1982; dank umfassender Modernisierungen erreicht der Venice Simplon Orient Express heutzutage eine Höchstgeschwindigkeit von 160km/h und besitzt voll klimatisierte Kabinen – ein wahrer Luxus, den die früheren Reisenden nicht hatten. Das Reiseerlebnis beginnt zwar offiziell in London, doch der aufwendig renovierte Zug startet erst südlich des Ärmelkanals im französischen Calais. Die Strecke führt anschließend über Paris, Lausanne und Mailand bis nach Venedig. Dabei passiert der Zug den 2.005m hohen Simplonpass in den Walliser Alpen, der namensgebend für die Verbindung ist.

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Jeans und T-Shirt sind an Bord übrigens nicht gern gesehen. Der formale Dresscode beim Dinner lautet: Anzug für die Herren und Abendkleid für die Damen. Wer es für den Rest des Tages etwas bequemer haben möchte, kann auf lange Hosen, Hemden und Blusen zurückgreifen. Treue Fans behaupten, man könne niemals „overdressed“ für den Venice Simplon Orient Express sein. Die Zugfahrt ist demnach eine ideale Gelegenheit, um die feinen, teuren Stoffe aus der hintersten Ecke des Kleiderschranks herauszukramen.

Die Kabinen besitzen in der Regel vier Betten, was sich gut für Familien mit (wohlerzogenen) Kindern eignet. Obwohl es keine Duschen im Zug gibt, weist jede Kabine ein Waschbecken mit Spiegelchen, Handtüchern und allerlei luxuriösen Kosmetikprodukten auf, sodass einer „Dusche im Trockenen“ nichts im Wege steht. Pro Waggon gibt es zwei Toiletten, die zu jeder Zeit saubergehalten werden. Während der Reise ist aus-dem-Fenster-Gucken und Schlemmen angesagt. Immerhin beinhaltet der Preis für die etwa 30-stündige Fahrt ein Vier-Gänge-Dinner, Frühstück und Brunch, ein Drei-Gänge-Mittagessen sowie einen typisch englischen „Afternoon Tea“. Außerdem gibt es regelmäßige Stopps, die manchmal bis zu 30 Minuten andauern und reichlich Gelegenheit geben, sich an der frischen Luft die Beine zu vertreten.

Die stilvoll in Blau gekleideten Schaffner, das engagierte Gastropersonal, die aufmerksamen Fahrtgastbetreuer und sonstigen Servicekräfte stehen jederzeit für ein Erinnerungsfoto bereit. Das sollten Sie auf jeden Fall schießen, denn: Die Reise zwischen Venedig und London kostet über 2.000 Euro.

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