Studenten aufgepasst! Zum diesjährigen International Studententag gibt es praktische Überlebenstipps: Vielleicht wissen Sie es noch nicht, doch am 17. November feiern Studenten auf der ganzen Welt ihren ganz besonderen Tag. Viele nutzen die Chance, um auf bestehende Missstände hinzuweisen und bessere Bedingungen an den Universitäten einzufordern, während andere einfach nur sich selbst und das multikulturelle Studi-Dasein feiern. Dabei hat der Tag einen blutigen Ursprung: Am tschechischen Unabhängigskeitstag 1939 protestierten Prager Studenten gegen die Besetzung ihres Landes durch die Nazis. Ein Student erlitt dabei eine tödliche Bauchschussverletzung, was weitere Proteste entfachte. Die Deutschen reagierten darauf mit äußerster Brutalität: Am 17.November wurden neun Aktivisten hingerichtet und 1.200 Studierende in Konzentrationslager gebracht.

Heutzutage müssen Studenten solche Ausschreitungen nicht mehr fürchten – stattdessen sind es die hohen Lebenshaltungskosten, stressigen Prüfungsphasen und undurchsichtigen Anforderungen, die viele nicht mehr schlafen lassen. Deshalb gibt es im Folgenden ein paar Tipps für all diejenigen, die nicht wissen, wie sie sich unbeschadet durch den Hochschuldschungel wühlen können.

Tutoren, Infoveranstaltungen und Studihotlines helfen weiter

Wer nach Hilfe fragt, wird auch Hilfe bekommen. Deutsche Unis sind im Regelfall ganz vorbildlich darin, Beratungs- und Betreuungsangebote für Studierende anzubieten. Es gibt z.B. eine Vielzahl an Hotlines, an die man sich bei alltäglichen Problemchen und Fragen zu organisatorischen Dingen wenden kann. Wer sich mitten in der Nacht nahe der Verzweiflung befindet, kann bei einer entsprechenden Help-Hotline anrufen. Zusätzlich gibt es Infoveranstaltungen, kostenlose Broschüren oder offene Sekretariate, bei denen Studierende ihre Fragen loswerden können. Und diejenigen, die das alles schon selbst durchgemacht haben, nehmen jüngere Studierende gerne auch mal an die Hand.

35 Stunden pro Woche sind genug

Man mag es kaum glauben, doch unser Gehirn hat nur eine begrenzte Kapazität. Laut Expertenmeinung kann der Mensch nicht mehr als 35 Stunden pro Woche sinnvoll lernen. Umfragen zufolge ziehen jedoch einige der Studenten eine knallharte 50-Stunden-Woche durch – das gleicht einem unbezahlten Managerberuf. Wer also spät nachts in der Bibliothek sitzt, ständig abschweift und die Formeln nicht mehr in den Kopf bekommt, sollte zu jenem Zeitpunkt einfach Schluss machen – es bringt nichts mehr. Viel besser ist es da, eine wohlverdiente Pause zu machen und am nächsten Tag mit voller Leistungsfähigkeit neu durchzustarten.

Achtung auch vor ewig langen Literaturlisten: Niemand kann vor einer Prüfung vierzehn dicke Bücher verinnerlichen. Meistens sind nur einzelne Seiten und die Zusammenfassungen relevant. Hier muss man also gekonnt selektieren und sich darauf verlassen, dass der Prof nur das abfragt, was in der Vorlesung tatsächlich angesprochen wurde.

So lernen, wie man es selbst am besten kann

Während des Studiums kommen einem unzählige Angebote zu, in der Gruppe zu lernen und sich „bei einem Kaffee“ gegenseitig auszutauschen. Meistens ist es dann so, dass die Studis zusammensitzen und über ganz andere Dinge quatschen, da gemeinschaftliches Unwissen herrscht. Gruppenlernen kann hilfreich sein, um Fragen zu klären, die einem auf der Seele brennen – vorausgesetzt, jemand kennt sich aus. Doch wer voll konzentriert lernen möchte, sollte keine Angst vor einsamen Stunden in der Bibliothek haben. Hin und wieder muss man sich eben zurückziehen, um die eigenen Ziele zu verfolgen.

Zeitmanagement und Selbstdisziplin sind das A&O

Prüfungen, Hausarbeiten, Module und Zusatzkurse, Sport, Nebenjob und das liebe Privatleben – das alles unter einen Hut zu bringen, erfordert ein nahezu perfektes Zeitmanagement. Und viele haben damit Probleme. Die Grundregel lautet ganz einfach: Hausarbeiten nicht auf den letzten Drücker machen und Prüfungen nicht unnötig verschleppen. Es bringt nichts, unbequemen Prüfungen auszuweichen und sie dann im nächsten Semester zu wiederholen, denn bis dahin hat man ganz andere Dinge im Kopf und auf der Warteliste. Auch ganz wichtig: Die Prüfungsordnung lesen, um nichts zu versäumen und die Anforderungen klar zu kennen.

Nicht im Feiern versinken

Umfragen zufolge ist für viele das Studium die schönste Zeit des Lebens – die Jugend wird bis zur letzten Minute ausgekostet, Parties, Freunde, coole Aktionen und chilliges Abhängen stehen an der Tagesordnung. Doch genau diese Art von feierwütigen Kommillitonen (die einen selbst wie einen Streber oder Außenseiter wirken lassen) werden nach der Regelstudienzeit im ungemütlichen Wohnheim zurückgelassen, während alle anderen schon in das aufregende Erwachsenenleben starten. Und wer hat dann das Nachsehen?

Auslandserfahrung gerne außerhalb der Uni machen

Während dem Studium heißt es dann plötzlich: Auslandssemester ja oder nein? Und obwohl es vollkommen „in“ ist, für ein Semester nach Spanien, Großbritannien oder gar Australien zu gehen, und viele der Meinung sind, ohne Auslandserfahrung bekomme man heutzutage keinen Job mehr, muss ein Auslandssemester beim besten Willen nicht herbeierzwungen werden. Es gibt nämlich auch ganz andere Möglichkeiten, interkulturelle Erfahrung zu sammeln: Zum Beispiel bei einem Praktikum, Freiwilligeneinsatz oder bei einer Langzeitreise während der Semesterferien. Und zur Not kann man sich auch noch zwischen dem Bachelor- und Masterstudium eine Auszeit nehmen, um in Ruhe die Welt zu erkunden.

Verschaffen Sie sich mit Online Umfragen Gehör!

Was haben Sie zum Thema Studium, Zeitmanagement, Prüfungsangst und Auslandsaufenthalt zu sagen? Auf Meinungsstudie können Sie Ihre persönlichen Erfahrungen und Ansichten zu Alltagsthemen sowie aktuellen Ereignissen loswerden. Jede ausgefüllte Online Umfrage bringt Ihnen Prämienpunkte ein, die Sie schon bald in einen Gutschein für Amazon, H&M, Zalando und Co. einlösen können. Unternehmen und Organisationen verwenden übrigens die Umfragenergebnisse dazu, um neue Produkte und Dienstleistungen den Bedürfnissen der Gesellschaft besser anzupassen – es lohnt sich also gleich zweimal, schon heute an Ihrer ersten Umfrage teilzunehmen!

 

Dieser Absatz wurde von einer 3. Partei verfasst. Die Meinung ist die des Verfassers und repräsentiert nicht unbedingt die Meinung von Research Now oder von Meinungsstudie.de. Diese Informationen sind ohne Gewähr.

 

There are currently no comments.