Extremsportarten holen uns aus unserer persönlichen Komfortzone heraus und bergen ein vergleichsweise hohes Risiko für Unfälle und Verletzungen. Dennoch sind wir restlos von ihnen begeistert. Gerade junge Menschen, aber auch gestresste Manager und Firmenchefs in den Mitt-40ern, lechzen geradezu danach. Während für einige Personen Aktivitäten wie Wellenreiten, Marathonlaufen und Snowboarding schon als Extremsport zählen, bleiben Base Jumper, Sky Diver und Freeclimber davon völlig unbeeindruckt. Die Ergebnisse diverser Umfragen helfen dabei, das Phänomen besser zu verstehen.


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Umfragen verraten, wie Extremsportler wirklich ticken

Extremsport scheint tatsächlich süchtig zu machen. Eine Umfrage unter männlichen, erfahrenen Kletterern zeigte, dass diese in Zeiten der „Abstinenz“, also bei langfristiger Abwesenheit von ihrem Lieblingssport, ähnliche Entzugserscheinungen aufweisen wie Menschen, die mit einer Drogen- oder Alkoholsucht kämpfen1. Immerhin schüttet der Körper beim Ausüben einer risikoreichen Aktivität das „Glückshormon“ Dopamin aus – dieses wirkt motivations- und antriebssteigernd und belohnt uns mit einem insgesamt hohen Wohlbefinden. Die naturgegebene Angst schalten jedoch auch Profis niemals ganz ab. Im Gegenteil: Der Psychologe Eric Brymer fand in seinen jahrelangen Studien heraus, dass ältere Extremathleten weder impulsiv, noch leichtsinnig oder gar lebensmüde sind. Sie planen ihre Aktionen lange und mit größter Sorgfalt, um das Risiko so weit wie möglich zu reduzieren. Auch jagen sie keinem Adrenalinkick hinterher, sondern eher der fast schon meditativen Ekstase, wenn sie alles um sich herum vergessen und vollstens auf das Hier und Jetzt konzentriert sind2.

Wollen Sie auch gerne eine Extremsportart ausprobieren? Dann lassen Sie sich von dieser Liste inspirieren:

  1. Base Jumping

BASE steht für „Building, Antenna, Span, Earth“. Es bezeichnet den Fallschirmsprung von einem hohen Objekt wie einem Gebäude, einer Felswand oder einer Brücke. Seit 1981 ereigneten sich unter Base Jumpern mindestens 230 Todesfälle – defekte Fallschirme oder unglücklich gewählte Sprünge, die in einer Kollision enden, sind die Hauptrisiken.

2. Klippenspringen

Der meterhohe Sprung von einer Klippe in einen darunter befindlichen Wasserkörper ist ein Phänomen heißer Ferien-und Urlaubstage. Sie sollten nur von Klippen springen, die für diese Aktivität designiert sind und auch von anderen Menschen frequentiert werden. Dort besteht immerhin die geringste Gefahr, dass unter der Wasseroberfläche gefährliche Objekte oder versteckte Felsen lauern.

3. Extreme Mountainbiking

Fahrradfahren an sich ist nicht sehr gefährlich – deshalb üben Extrem-Biker Tricks und Stunts aus, springen von Felsvorsprüngen herab oder rasen in atemberaubender Geschwindigkeit die Berghänge herab.

4. Extrem-Wildwassersport

In einem Ein-Mann-Kanu oder Raft gilt es, Wasserfälle und Stromschnellen in einem engen, gewundenen Flusstal hinabzujagen. Bevorzugte Destinationen sind Wasserläufe, die mit dem Schwierigkeitsgrad V oder VI gekennzeichnet sind.

5. Motorsportrennen

Ob auf Motorrädern, im Auto, in Booten oder gar in Kleinflugzeugen – kombinieren Sie ein bisschen Wettbewerbsehrgeiz mit ordentlich viel Geschwindigkeit, und schon haben Sie einen gefährlichen Sport!

6. Motocross

Wem Geschwindigkeit allein nicht ausreicht, fügt dem Motorradsport eine Brise Abwechslung, Freestyle, Staub und Matsch hinzu: Beim Motocross sausen die Fahrer durch einen aufregenden Geländeparcours und üben waghalsige Sprünge und Stunts aus.

7. Parkour

Bei dieser Sportart, die etwa ab der Jahrtausendwende populär wurde, ist die Welt ein riesiger Hindernisparcours! Die trainierten Läufer bewegen sich springend, kletternd, rennend, rollend, krabbelnd und balancierend im öffentlichen Raum fort.

8. Hanggleiten

Dieser Extremsport ist für alle Flugenthusiasten in den Gebirgsregionen: Die Piloten hängen bäuchlings und mit einem speziellen Gurtzeug befestigt unter der Tragefläche eines motorlosen Luftsportgeräts und saugen atemberaubende Landschaftspanoramen ein. So idyllisch das auch klingt: Unfälle und tödliche Kollisionen gibt es immer wieder.

9. Paragleiten

Hierbei gleiten Sie zwar auch, befinden sich dabei aber sitzend unter einem Gleitschirm. Durchschnittlich zehn Todesfälle und weit über 200 Unfälle ereignen sich jährlich unter den ca. 26.000 deutschen Piloten.

10. Wingsuit Sky Diving

Die „fliegenden Eichhörnchen“ sind besonders in den sozialen Video-Netzwerken beliebt. Bei dem Gleitflug durch dramatische Berglandschaften werden sehr hohe Geschwindigkeiten erreicht, die es erschweren, tödliche Zusammenstöße mit Felsen und Klippen zu vermeiden. Das hohe Unfallpotenzial hat in Deutschland zu strengen Auflagen geführt: Sie dürfen erst nach 200 Fallschirmsprüngen mit der Sportart beginnen und dann auch nur unter professioneller Anleitung und mit spezieller Genehmigung. 

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Dieser Absatz wurde von einer 3. Partei verfasst. Die Meinung ist die des Verfassers und repräsentiert nicht unbedingt die Meinung von Research Now oder von Meinungsstudie.de. Diese Informationen sind ohne Gewähr.

Referenzen

[1] Robert M. Heirene et al.: Addiction in Extreme Sports: An Exploration of Withdrawal States in Rock Climbers. 27.06.2016. Online unter: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5387785/ (aufgerufen am 03.06.2017)

[2] Melissa Dahl: What Motivates Extreme Athletes to Take Huge Risks? 21.05.2015. Online unter: http://nymag.com/scienceofus/2015/05/what-motivates-extreme-athletes.html (aufgerufen am 03.06.2017)

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