Haben Sie schon einmal vom Tag der grundlosen Nettigkeiten gehört? Wir können es Ihnen nicht verübeln – immerhin ist der am 17. Februar 2017 stattfindende Aktionstag ein wahrlicher Exot. Hierzulande ist das Konzept (noch) nicht so sehr verbreitet wie in den USA oder in Neuseeland. Dabei gesellt sich der Tag der grundlosen Nettigkeiten zu einigen anderen kuriosen Feiertage im englischsprachigen Raum dazu, wie dem Welt-Nettigkeitstag (13. November), dem Weltknuddeltag (21. Januar) oder dem Tag der Komplimente (24. Januar). Warum all diese Aktionen in den Wintermonaten stattfinden? Nun, es scheint ganz so, als haben ein paar Individuen die Trübsalblaserei und Griesgrämerei zur dunklen Jahreszeit satt.

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Der „Random Acts of Kindness Day“ ist dabei nur der Höhepunkt einer ganzen Woche. Die Idee dazu hatten vor mehr als zehn Jahren vier Neuseeländer. Besonders erfreut das natürlich zahlreiche Wohltätigkeitsorganisationen, die an dem Tag mehr Spenden und freiwillige Helfer verzeichnen als an vielen anderen Tagen im Jahr. Doch auch Schulen nutzen die Gelegenheit, um die ehrwürdigen Werte an die junge Generation zu vermitteln.

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Werden Sie zum Vollzeit-RAKtivsiten!

Sie können den Tag der grundlosen Nettigkeiten auch in Deutschland feiern. Selbst wenn sich Ihre Mitmenschen des besonderen Datums nicht bewusst sind, und noch nie davon gehört haben: Freuen werden sie sich bestimmt. So können Sie dem Nachbarn ein Lächeln aufs Gesicht zaubern, ihren Freunden einen spontanen Gefallen tun, Umweltorganisationen unterstützten oder an Bedürftige spenden1.

Natürlich soll der Tag der grundlosen Nettigkeiten als Anstoß dazu dienen, auch an anderen Tagen nett, zuvorkommend und hilfsbereit zu sein. Die RAKtivisten, wie sie sich gerne nennen, integrieren dieses Motto als eine Art Lebensphilosophie in ihren Alltag und motivieren andere zu dem vorbildlichen Verhalten.

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Eine besonders nette Geste: Uraltes Gestein zum Geburtstag

Einige Angehörige der norwegischen Regierung hatten sich ein Herz gefasst und wollten dem Nachbarland Finnland zu seiner 100-jährigen Unabhängigkeit im Dezember 2017 einen Berg schenken. Und zwar nicht nur irgendeinen: Der 1.365m hohe Halti wäre dann Finnlands höchste Erhebung. Der Berg liegt direkt an der finnisch-norwegischen Grenze. Indem man diese um einige Meter verschiebt, könnte der Gipfel bereits zu der Nation der 188.000 Seen gehören. Für das gebirgige Norwegen würde der Halti zumindest keinen großen Verlust darstellen.

Die eher verrückte Idee stammte von dem 76-jährigen Bjørn Geirr Harsson, der dem Ministerium für auswärtige Angelegenheiten diesen Vorschlag unterbreitete. Zunächst mit Skepsis behandelt, stellte ein Rechtsprofessor klar, dass solch kleinere Grenzveränderungen rechtlich gesehen kein Problem darstellen – immerhin verändern sich auch natürliche Grenzen wie z.B. Flüsse im Laufe der Zeit2.

Leider wurde die herzerwärmende Idee, die bereits von vielen Tausend Anhängern unterstützt wurde, wenige Monate später wieder ad acta gelegt. Angeblich sei es letztendlich doch an den rechtlichen Regelungen gescheitert. Immerhin steht im ersten Artikel der norwegischen Verfassung, dass die Grenzen des Landes unteilbar und unveräußerlich sind. Stattdessen möchte man sich nun ein anderes, würdiges Geschenk zum 100-jährigen Bestehen der Schwesternation überlegen3. Vielleicht lässt sich die norwegische Regierung ja auch etwas ganz Spezielles zum Tag der grundlosen Nettigkeiten einfallen…

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Verschenken Sie zum 17. Februar Gutscheine

Um den Menschen um Sie herum eine Freude zu bereiten, bedarf es keiner großen Anstrengungen. Wer das Einkaufen liebt, wird sich z.B. über einen Gutschein von H&M, Amazon oder Douglas freuen. Diese können Sie einfach und bequem „verdienen“, indem Sie sich bei dem Portal Meinungsstudie anmelden und an den aktuell verfügbaren Umfragen teilnehmen. Ganz nebenbei tun Sie damit auch der Marktforschung sowie den involvierten Institutionen und Unternehmen einen Gefallen. Denn diese können nur dann erfolgreiche Projekte und Produkte entwerfen, wenn sie wissen, was in den Köpfen der Menschen vor sich geht.

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