Im Verlauf eines Jahres gibt es viele kirchliche Feste und Feiertage: Dazu gehören Ostern im März/April, Pfingsten im Mai/Juni, Maria Himmelfahrt im August, der Martinstag im November und schließlich der Nikolaustag sowie Weihnachten im Dezember. Dabei sind der Martins- und der Nikolaustag hauptsächlich für Familien mit Kindern von großer Bedeutung. Alljährlich am Abend des 11. Novembers ziehen kostümierte Kindergarten- und Grundschulsprösslinge zusammen mit Mama oder Papa singend durch die Straßen ihrer Stadt. Der religiöse Gedenktag wird zu Ehren des heiligen Martin von Tours abgehalten, der an diesem Tag im Jahr 397 beerdigt wurde.

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Das Leben des Martin von Tours

Die Legende besagt, dass der um 316 in Ungarn geborene Mann als junger Gardeoffizier der römischen Armee eine Heldentat vollbrachte. Als Martin in der französischen Stadt Amines einen frierenden Bettler traf, teilte er mit dem Schwert seinen Mantel und gab dem Armen die Hälfte – diese Geste der Nächstenliebe und des Mitgefühls, die in der damaligen Gesellschaftsordnung keinesfalls selbstverständlich war, wird noch heute vielerorts nachgespielt. Später bat der christliche Martin um die Entlassung aus dem Armeedienst, und das ausgerechnet einen Tag vor einer wichtigen Schlacht. Doch Martin von Tours musste die 25-jährige Dienstzeit vollenden. Als frei wirkender Christ gründete er 361 im französischen Ligugé das erste Kloster des christlich-römischen Europas; mehr als zehn Jahre später folgte das Kloster Marmoutier bei seinem Geburtsort Tours. Als bescheidener aber durchaus rebellischer Bischof, Bekehrer und Wundertäter wurde er in der gesamten Region bekannt. Im Alter von 81 Jahren starb Martin in Candes-Saint-Martin. Dem Heiligen zu Ehren tragen übrigens viele Orte und Kirchen in Frankreich den Beinamen „Saint Martin“. Er gilt als Schutzheiliger der Armen, Reisenden und Reiter. Sein bischöflicher Nachfolger Gregor von Tours förderte die Verehrung maßgeblich mit seinen Geschichten und Büchern über die vollbrachten Wunder des heiligen Martin.

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So wird der Martinstag gefeiert

Der deutschlandweit brauchtümliche Laternenumzug mit anschließendem Martinsfeuer ist besonders für junge Familien ein fester Bestandteil eines jeden Kalenderjahres. Der Tag wird von den jüngsten Mitgliedern oftmals intensiv herbeigefiebert – immerhin dürfen die verkleideten Kinder ihre selbst gebastelten Laternen stolz präsentieren, während sie an Mamas Hand fröhlich singend von Haus zu Haus ziehen. Bekannte Martinslieder wie „Ich geh mit meiner Laterne, und meine Laterne mit mir“ oder „Laterne, Laterne, Sonne, Mond und Sterne“ werden selbst den Großeltern aus ihrer Jugendzeit bekannt vorkommen. Vielerorts wird am 11. November auch die traditionelle Martinsgans, mit Rotkohl und Kartoffelklößen als Beilagen, verspeist.

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