Nein? Dann sollten Sie jetzt unbedingt damit anfangen: Eine Studie mit 7000 Befragten schlug bereits im Jahr 2015 vor, dass das Anschauen von Katzenvideos und – fotos eine Art Energieschub liefert, Stress, Ängste sowie andere negative Emotionen abbaut und Glücksgefühle verstärkt. Die in dem US-amerikanischen Journal „Computers in Human Behavior“ veröffentlichten Ergebnisse der Umfrage, suggerierten sogar, dass Internet-Katzen als eine Art digitale Therapie für Menschen eingesetzt werden könnten1.

Katzenvideos dominieren das Internet. Auf sämtlichen Video-Kanälen und Entertainment-Blogs laden Haustierbesitzer tagtäglich ihre neuesten Schnappschüsse und Heimvideos hoch. Katzen sind irgendwie urkomisch. Wieso? Sie erschrecken vor ihrem eigenen Spiegelbild, liefern sich wilde Schlachten mit anderen Katzen, landen nach einem gewagten Sprung nicht immer sanft, machen ungewollterweise seltsame Fratzen und sind als Babys einfach zuckersüß. Während Hunde die treuen, liebevollen Begleiter des Menschen sind, versprühen Katzen unglaublich viel Faszination, Begeisterung und Charme.

Die ungelöste Frage: Sind Katzen tatsächlich gemein?

Die ewige Diskussion um „Hund oder Katze?“ wird wohl nie ein Ende finden. Wahre Hundefans und einige Forscher bezeichnen die wuscheligen Fellknäuel sogar als A****löcher. Sie werfen den Tieren dabei so einiges vor:

  • Katzen töten liebend gerne andere Tiere und fressen diese dann nicht einmal auf
  • Sie wollen nicht angefasst oder gar bekuschelt werden
  • Sie vermissen ihre Besitzer nicht, wenn diese nicht da sind
  • Sie fühlen keinerlei Zuneigung oder Liebe zum Menschen und sehen diesen lediglich als Dosenöffner an
  • Sie hören nicht auf ihren Namen und ignorieren ihre Besitzer
  • Sie markieren den Menschen als ihr Territorium und manuplieren ihn ständig2

Doch selbst wenn Sie eigentlich mehr auf Hunde stehen und all diesen Gesichtspunkten zustimmen, sollten Sie sich den positiven Auswirkungen von Katzenvideos nicht verwehren. Es kann sogar durchaus förderlich sein, die Arbeit oder eine bestimmte Aufgabe aufzuschieben, um sich die neuesten Erlebnisse von Maru, GrumpyCat, Cole und Marmalade, Lil Bub und Co. anzuschauen. Emotional zahlt sich die kleine Pause nämlich mehr als aus, sodass Sie danach mit neuer Energie und einer viel besseren Laune zur Tat schreiten.

Dabei werden Sie auch schnell feststellen, dass Katzen gar nicht so sehr A****loch sind, wie ihnen hinterhergesagt wird. Sie sind doch viel eher verschlafen, verspielt, mutig, fordernd, anhänglich und gleichzeitig angenehm selbstständig. Nicht umsonst heißen sie auch „Stubentiger“. Sie erinnern immer wieder an kleine Tiger, die sich mit der Domestizierung vor etwa 9000 Jahren noch nicht ganz abgefunden haben.

Echte Katzen sind noch viel besser als digitale Katzen

Wenn Ihnen Katzenfotos und -videos so gut gefallen, sollten Sie Ihrer Psyche und Gesundheit zuliebe darüber nachdenken, sich einen eigenen Stubentiger anzuschaffen. Eine zehn Jahre andauernde Studie konnte nämlich beweisen, dass Katzenbesitzer ein um 30% verringertes Risiko hatten, an Herz-Kreislaufstörungen zu erkranken. Die Anwesenheit einer Katze im Haushalt half generell, den Blutdruck zu senken, Depressionen abzuwenden und ernsthaften Beschwerden vorzubeugen. Schon allein das rhythmische Schnurren hat erwiesenermaßen heilende Kräfte3.

 

Dieser Absatz wurde von einer 3. Partei verfasst. Die Meinung ist die des Verfassers und repräsentiert nicht unbedingt die Meinung von Research Now oder von Meinungsstudie.de. Diese Informationen sind ohne Gewähr.

There are currently no comments.